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| Historie |
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| Geschrieben von: Marko Kabitzsch | |||||||||
| Dienstag, den 03. November 2009 um 16:46 Uhr | |||||||||
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Ehemalige Freiwillige Feuerwehr Gottscheina
So wird in der Chronik im Ortsteil Gottscheina erstmals im Jahre 1871 ein Spritzehaus erwähnt, die Einwohnerzahl betrug damals 149 Einwohner. Weiter weiss die Chronik zu berichten, dass sich 1937/38 die Pflichtfeuerwehr in Gottscheina zur Freiwilligen Feuerwehr Gottscheina konstituiert. Jeder Grundstücksbesitzer wurde Mitglied. Der ehemalige Wehrleiter, Kamerad Siegfied Rohr weiss noch Folgendes zu berichten: "Anfang der Zwanziger bis Anfang der Dreissiger Jahre bestand in Gottscheina eine Pflichtfeuerwehr. Erst in der Zeit von 1937 bis 1938 wurde eine Freiwillige Feuerwehr gegründet, wo fast jeder Grundstücksbesitzer Mitglied war. Die damalige Feuerwehr besaß eine sogenannte „Feuerwehrspritze“ die von Pferden gezogen wurde. An der Saugstelle, dem Dorfteich standen 4 bis 6 Kameraden, die mit der Hand pumpten, um das Wasser durch die Schläuche bis an die Brandstelle zu leiten. Diese Feuerwehrspritze stand in der Nähe des Friedhofes, in einem kleinen aus Lehm gebauten Geräteschuppen, wo sie nur knapp reinpasste. Im Jahre 1943 bis 1944 erhielt die Freiwillige Feuerwehr Gottscheina ihren ersten TSA - Anhänger (Tragkraftspritzenanhänger) mit einer Motorspritze des Typs: „DKW Autounion“. Dieser wurde 1972 durch eine komplett neu bestückten TSA – Anhänger ersetzt, der uns bis heute noch erhalten ist. 1974 wurde unter der Leitung des damaligen Wehrleiters Richard Weimann in einem leerstehenden Stallgebäude eines privaten Grundstückes ein neues Gerätehaus ausgebaut und schliesslich am 7. Oktober 1974 eingeweiht. Am Tage der Einweihung wurde der Wehr vom Wirkungsbereich Taucha ein KLF TS 8 / Typ B 1000 mit einem Schlauchwagen übergeben. Im Herbst 1998 wurde das Gerätehaus komplett saniert. Das Gerätehaus, bestehend aus einer kleinen Fahrzeuggarage und einen Schulungsraum, wurde durch die Neugründung zur Freiwilligen Feuerwehr Leipzig Nord Ost als Domizil der Alters- und Ehrenabteilung übernommen. Das KLF B 1000 ist bis heute noch in einem guten Zustand und dient als Traditionsfahrzeug." Quelle: Siegfried Rohr Trotz Eingemeindung Gottscheina nach Hohenheida im Jahre 1957 bleibt die Freiwillige Feuerwehr Gottscheina aber selbstständig erhalten.
(c) notruf-feuerwehr.de Im Jahre 1969 waren von 110 Einwohnern insgesamt 17 Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr. 1992 wird Gottscheina gemeinsam mit Hohenheida und Göbschelwitz nach Seehausen eingemeindet, die Selbständigkeit der Freiwilligen Feuerwehr bleibt jedoch bestehen. Im Jahr 1997 wird die Gesamtgemeinde Seehausen nebst Ortsteilen zur Stadt Leipzig eingemeindet, und auch hier bleibt die Selbständigkeit erhalten. Durch freiwilligen Zusammenschluss geht die Freiwillige Feuerwehr Gottscheina ab 01.01.2007 in der Freiwilligen Feuerwehr Leipzig-Nordost auf. Hier ein Foto um 1956 mit den Namen der abgebildeten Kameraden:
v.l.n.r.:
Ehemalige Freiwillige Feuerwehr Göbschelwitz Erstmalige Erwähnung der Feuerwehr in der Chronik erfolgte im Jahre 1857, in welchem die Gemeinde eine Rittergutspritze erhielt und somit der Grundstein für die Bildung der Freiwilligen Feuerwehr Göbschelwitz gelegt wurde. 1940 besteht zwar eine Feuerwehr, allerdings wird die Gemeinde verpflichtet, eine Pflichtfeuerwehr zu bilden.
(c) notruf-feuerwehr.de Dieser sollen 27 Mann angehören, aller 14 Tage sollen Übungen abgehalten werden. Im Jahr 1941 wird aus der Pflichtfeuerwehr wieder eine Freiwillige Feuerwehr. 1992 wird Göbschelwitz gemeinsam mit Hohenheida und Gottscheina nach Seehausen eingemeindet, die Selbständigkeit der Freiwilligen Feuerwehr bleibt jedoch auch hier bestehen. Im Jahr 1997 wird die Gesamtgemeinde Seehausen nebst Ortsteilen zur Stadt Leipzig eingemeindet, und auch hier bleibt die Selbständigkeit erhalten. Durch freiwilligen Zusammenschluss geht die Freiwillige Feuerwehr Göbschelwitz ab 01.01.2007 in der Freiwilligen Feuerwehr Leipzig-Nordost auf. Quelle: Pro Leipzig e.V Hier ein Foto, dessen Aufnahmejahr nicht bekannt ist, mit den Namen der abgebildeten Kameraden:
Obere Reihe, v.l.n.r.:
Ehemalige Freiwillige Feuerwehr Hohenheida In Hohenheida wird die Feuerwehr in der Chronik erstmals im Jahre 1776 erwähnt, als eine neue Feuerspritze angeschafft wurde. 1794 wurde von der gemeinde beschlossen, ein Spritzenhaus zu bauen und es zur Minderung der Brandgefahr mit Ziegeln zu decken.
(c) notruf-feuerwehr.de Hinweise zur Feuerwehr in Hohenheida finden sich un der Chronik leider nicht. 1992 wird Hohenheida ebeso wie Gottscheina und Göbschelwitz nach Seehausen eingemeindet, die Selbständigkeit der Freiwilligen Feuerwehr bleibt wie in den beiden anderen genannten Orten bestehen. Im Jahr 1997 wird die Gesamtgemeinde Seehausen nebst Ortsteilen zur Stadt Leipzig eingemeindet, und auch hier bleibt die Selbständigkeit der Freiwilligen Feuerwehr Hohenheida erhalten. Durch freiwilligen Zusammenschluss geht die Freiwillige Feuerwehr Hohenheida ab 01.01.2007 in der Freiwilligen Feuerwehr Leipzig-Nordost auf. Ein Foto, dessen genaues Aufnahmedatum (um 1960) jedoch nicht bekannt ist, existiert jedoch:
Liste der Angehörigen (noch unvollständig)
Im Feuerwehrkalender Sachsen finden sich des Weiteren in den Jahren 1943 und 1944 Hinweise zu den 3 ehemaligen Ortswehren:
Abb: Auszug aus dem Feuerwehrkalender Sachsen, Jahr 1943
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| Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 15. April 2010 um 16:59 Uhr | |||||||||

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