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| Brandschutzbedarfsplan wird fortgeschrieben |
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| Geschrieben von: Marko Kabitzsch |
| Montag, den 08. Februar 2010 um 17:54 Uhr |
![]() Die Stadt Leipzig plant den Ausbau und die Erweiterung der Leipziger Feuerwehr. Im Rahmen des Entwurfes zur 2. Fortschreibung des Brandschutzbedarfsplanes für 2010 bis 2015 ist geplant, die bestehenden Wachen der Berufsfeuerwehr (Mitte, West, Nord und Ost) um 3 weitere moderne Gruppenwachen in Süd, Südwest und Nordost zu erweitern und diese bis Mitte 2011 (Gruppenwache Süd) bzw. bis Ende 2012 (Gruppenwachen Südwest und Nordost) in Betrieb zu nehmen. Auch der Neubau eines bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht vorhandenen Feuerwehrtechnischen Zentrums ist geplant, dieses soll insbesondere zur Gewährleistung des Einsatzkonzepts für den City Tunnel zur Unterbringung der Sonderfahrzeuge und der Wechselladertechnik bis Ende 2012 im 1. Bauabschnitt fertiggestellt und in Betrieb genommen werden.
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Mit der 2. Fortschreibung des Brandschutzbedarfsplanes von 2010 bis 2015 entspricht die Stadt Leipzig dem Anspruch der Bürgerinnen und Bürger auf schnelle und umfassende Hilfe in allen Stadteilen gleichermaßen sowie den gewachsenen und zukünftig zu erwartenden Aufgaben Ihrer Feuerwehr. So sollen per Ratsbeschluss als Schutzziele eine Hilfsfrist für die Ersteinheit mit 9 Einsatzkräften von 9,5 Minuten und eine Hilfsfrist für die Ergänzungseinheit mit 8 Einsatzkräften von 14,5 Minuten mit einem Zielerreichungsgrad von 90% festgelegt werden.
Die Funktionsstärke der Berufsfeuerwehr zur brandschutz- und hilfeleistungstechnischen Gefahrenabwehr im originären Einsatzschichtdienst soll mit 82 Funktionen festgelegt werden.
Auch die Freiwilligen Feuerwehren der Stadt sind in der Planung erfasst. Nachdem im Zuge der Umsetzung des bisherigen Brandschutzbedarfsplanes und dessen Fortschreibung die Feuerwachen Mölkau und Böhlitz-Ehrenberg neu errichtet worden sind, soll nun mittelfristig auch der Neubau einer gemeinsamen Wache für die Freiwillige Feuerwehr Leipzig-Nordost und die Freiwillige Feuerwehr Seehausen umgesetzt werden, in welcher die beiden Wehren nach Fertigstellung als gemeinsame Feuerwehr Leipzig-Nordost mit besseren Arbeitsbedingungen Ihren Aufgaben im Ausrückebereich nachkommen können und somit 4 alte, nicht mehr zeitgemäße Standorte aufgegeben werden können.
Des Weiteren beinhaltet die Planung für die 24 Ortsteilwehren Leipzigs ein Personalkonzept mit Mindest- und Höchststärken des aktiven Personals, mit Mindestanzahlen erforderlicher Gruppenführer, Maschinisten und Atemschutzgeräteträger der Freiwilligen Feuerwehren. Darüber hinaus ist ein Konzept zur Einsatzmitteltechnik der Freiwilligen Feuerwehren Bestandteil der Planung.
Um einer weiteren Verringerung der werktäglichen Verfügbarkeit der Ortsfeuerwehren entgegenzuwirken und eine Stabilisierung bzw. Erhöhung der Einsatzbereitschaft zu erreichen, soll ebenfalls festgeschrieben werden, dass die Bewerbung von Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr Leipzig für Stellen bei der Stadtverwaltung, insbesondere in Außenstellen, auf Bauhöfen sowie als Hausmeister und in den Eigenbetrieben, in besonderem Maße zu unterstützen ist.
Es sollen des Weiteren auch Voraussetzungen dafür geschaffen werden, dass alle geeigneten und aktiven Mitglieder der Jugendfeuerwehren in die Ortsfeuerwehren übernommen werden können. Quelle: Stadt Leipzig, eRIS |



